Häufig gestellte Fragen


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1. Wo kann man Windskaten / Rollsurfen? Welche Plätze sind am besten geeignet?

Antwort

2. Wie baue ich mir einen Windskater? Wo kann ich geeignete Skateboards/Rollsurfer kaufen?

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3. Wo kriege ich gebrauchte Segel, Gabeln? Wie befestige ich das Segel am Brett?

Antwort

4. Ist das Windskaten / Rollsurfen nicht viel gefährlicher als Windsurfen?

Antwort

5. Wie schnell kann man beim Windskaten fahren (im Vergleich zum Windsurfen)?

Antwort

6. Kann man beim Windskaten auch springen wie auf dem Wasser?

Antwort

7. Was macht den besonderen Reiz des Windskatens/Streetsurfens/Rollsurfens aus?

Antwort

8. Wie funktioniert das Windskaten auf Inline-Skates?

Antwort

9. Gibt es Clubs, Vereine, Schulen für das Windskaten?

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10. Wo bekomme ich bzw. wie baue ich mir einen Eissurfer?

Antwort

11. Wie lange gibt es schon das Windskaten/Streetsurfen?

Antwort

12. Was ist der Unterschied zwischen Streetsurfen, Windskaten, Skatesurfen und Rollsurfen?

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13. Warum ist das Windskaten ein Randsport geblieben und kein Massensport wie das Windsurfen?

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14. Kann man auch Kitesurfen auf Skateboards bzw. Inline-Skates?

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Wo kann man Windskaten / Rollsurfen? Welche Plätze sind am besten geeignet?

Eine große Auswahl der besten regionalen Spots findet ihr im Location-Verzeichnis

Grundsätzlich ortsneutral kann man sagen, daß sich Parkplätze großer Einkaufszentren ganz gut eignen oder, wenn du nicht auf's Wochende oder den Dienstschluß warten willst, einsame Landstraßen. Oftmals gibt's auch größere Asphaltflächen an verlassenen Fabrikanlagen, Lagerhallen, Messegeländen, alten Flughäfen, etc.

Wenn gar keine passenden Asphaltflächen zu finden sind oder man von selbigen immer runtergejagt wird, gibt's noch die Rollsurfer, die aufgrund der großen Luftreifen (fast) für jeden Untergrund (Gras, Sand, Schotter, ...) geeignet sind. Infos findet ihr unter www.rollsurfing.com

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Wie baue ich mir einen Windskater? Wo kann ich geeignete Skateboards kaufen?

Eine kleine Anleitung zum Eigenbau eines für das Windskaten geeigneten Boards findet ihr hier: eigenbau.doc

Zur Beschaffenheit des Boards beachtet bitte auch die Tips auf unserer Material-Seite. Zum Ausprobieren eignen sich auch Longboards mit etwas aufgebogenen Brettenden, wie sie in jedem Skateboard-Laden bzw. Großhandel angeboten werden.

Bei regelmäßiger Benutzung bzw. bei höheren Fahrkönnen sollte man sich schon für Windskatingzwecke optimierte Skateboards besorgen wie sie unter www.rollsurfing.com angeboten werden. Dort findet man auch Rollsurfer, die für Sand, Schotter und Grass geeignet sind.

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Wo kriege ich gebrauchte Segel, Gabeln? Wie befestige ich das Segel am Brett?

Ältere Segel, Gabeln gibt's massig in Zeitungen für Gebrauchtartikel wie z.B. Kurz&Fündig. Ferner wird auch in den meisten Windsurfläden gebrauchtes Surfmaterial preisgünstig verkauft.

Zur Segelbefestigung besorgt euch den Powerjoint+Adapter z.B. von der Firma F2, die ein Komplettsystem zum Aufschrauben mit integriertem Seilzug und Trimmhaken haben.

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Ist das Windskaten / Rollsurfen nicht viel gefährlicher als Windsurfen?

Natürlich erfordert das Windskaten gewisses Maß an Verantwortungsbewußtsein und gesunder Selbsteinschätzung - Helm, Knieschoner und Handschuhe gehören zur Grundausrüstung! Ausführliche Tips zu Sicherheit und die dafür notwendige Ausrüstung findet ihr hier

Wer beim Windskaten den Schwerpunkt auf Trickmanöver legt, wird sehr schnell feststellen, daß man er bei Fahrfehlern ohne Probleme abspringen und auslaufen kann. Da kein Trapez eingesetzt wird, gibt es auch keine Schleuderstürze.

Wer jedoch glaubt, bei 5 BFT - vielleicht noch ohne Helm - mit Trapez und Fußschlaufen einen Porsche überholen zu müssen, dem ist nicht zu helfen. Das sind dann genau die Fälle, die zu einem großen Aufschrei führen. Wenn beim Windsurfen jedoch jemand im staken Shore-Break ertrinkt oder (bei starken, ablandigen Wind) verschollen ist, dann kräht kein Hahn danach. Dann heißt es nur: Tragisch oder Pech gehabt.

Wenn wir objektiv die Verletzungen, die wir uns beim Windsurfen zugezogen haben denen des Windskaten gegenüberstellen, so steht das Windsurfen dem Windskaten nichts nach - ganz im Gegenteil !!!

Habt Ihr gewußt, daß der Erfinder des Windskatens - Renaud Rossnay - beim Windsurfen verschollen ist :-))

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Wie schnell kann man beim Windskaten fahren im Vergleich zum Windsurfen?

Dazu kann ich nur sagen: Schneller als einem lieb ist, da das Skateboard einen wesentlich geringeren Widerstand als das Surfboard hat und man auf Asphalt härter fällt. Speed von 50-60 km/h wie beim Windsurfen ist leicht zu erreichen.
Darum sollte man aber auch beim Speedfahren an ein entsprechend robustes Skateboard und an eine ausreichende Schutzkleidung denken.

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Kann man beim Windskaten auch springen wie auf dem Wasser?

Mit Fußschlaufen sind Big Airs und Table Tops möglich wie ihr auch auf unserer Topic-Seite sehen könnt, allerdings ist das Springen saugefährlich und nicht der Nachahmung zu empfehlen.

Eins ihr könnt mir glauben:
Einen unkontrollierten Sturz auf Asphalt werdet ihr eine ganze Weile länger in Erinnerung behalten, als einen auf Wasser. Der Asphalt verzeiht nämlich - Gegensatz zum Wasser - keine unsaubere Landung!!

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Was macht den besonderen Reiz des Windskatens/Streetsurfens/Rollsurfens aus?

Der eigentliche Clou des Windskatens ist nicht nur Surf-Entzugserscheinungen zu kurieren, sondern schwierige Trickmanöver z.B. Duck Tack, Reverse Monkey-Jibe, Heli Tack, Push Tack ... für das Wasser "vorzutrainieren". Der Fun liegt in der nahezu unbegrenzten Kreativität der Trickmanöver. Manöver, die man wahrscheinlich sein ganzes Surferleben auf Wasser nie richtig beherrschen wird, gehen auf der Straße locker von der Hand.

Dies liegt daran, da aufgrund des geringen Rollwiderstands des Skateboards schon bei wenig Wind (1-2 Bft) der Speed für eine ordentliche Powerhalse reicht. So können bei Leichtwind die Manöver streßlos geübt werden ohne den Zeitverlust des Wasserstarts bei Fahrfehlern. Ferner ist das Skateboard leichter zu balazieren und manövieren als ein Surfboard.

Die Möglichkeiten auf Asphalt demonstrieren unsere Videoclips.

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Wie funktioniert das Windskaten auf Inline-Skates?

Hierfür wird eine spezielle Segelkonstruktion verwendet: Das Skatewing.
Dieses Segel hat an beiden Enden einen nach innen gebogenen Bügel, der auf dem Inline-Schuh beim Fahren abgelegt wird. Durch die Zugkraft des Segels wird dann der Bügel auf den Schuh gepreßt und das Segel ist fixiert.

Nachteil der Konstruktion ist jedoch, daß diese Technik nur Speedfahren ermöglicht. Die Fülle der Trickmanöver ist mit einem Segel ohne dauerhafte Fixierung nicht möglich. Halsen bzw. Wenden werden gefahren, indem das Segel über den Kopf gezogen wird.

Nähere Infos zum Skatewing findet ihr unter www.skatewing.de.

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Gibt es Clubs, Vereine, Schulen für das Windskaten?

Leider bis dato noch nicht. Ursache dafür ist wahrscheinlich der Mangel an guten Asphaltflächen und das hartnäckige Vorurteil bzgl. der Sicherheit.

Jedoch veranstalten wir hier in München regelmäßige Windskating-Treffen und
werden in diesem Rahmen ab 2000 auch kostenlose Schulung und Materialberatung durchführen.

Die umfangreichste Informationssammlung zum Thema Windskating findet ihr auf unserer Homepage (Eigen-Beweihräucherung). Für Neuigkeiten, Trends und Events beachtet bitte unseren Newsletter.

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Wo bekomme ich bzw. wie baue ich mir einen Eissurfer?

Ausführliche Antworten zu diesem Thema findet ihr über die Eissurf-Links.

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Wie lange gibt es schon das Windskaten/Streetsurfen?

Das Windskaten gab es schon bevor die ersten Windsurfer auf dem Wasser aufgetaucht sind. Ausführliche Infos hierzu findet ihr auf unserer History-Seite.

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Was ist der Unterschied zwischen Streetsurfen, Windskaten, Skatesurfen und Rollsurfen?

Streetsurfing, Windskating und Skatesurfing sind Synomyme und stehen für Windsurfen auf Skateboards.

Rollsurfer haben i.d.R. etwas größere und schwere Boards (im Gegensatz zu den kleineren Skateboards der Windskater). Außerdem werden luftgefüllte Reifen benützt, welche das Fahren auch auf Belägen wie Schotter, Sand und Grass ermöglichen. Rollsurfer werden hauptsächlich am Strand eingesetzt (Strandsurfer), Windskater ausschließlich auf Asphalt, worauf auch am einfachsten und sichersten (Spin-Out, Unebenheiten ...) Freestyle zelebriert werden kann.

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Warum ist das Windskaten ein Randsport geblieben und kein Massensport wie das Windsurfen?

Ein Grund ist sicherlich die beschränkte Anzahl frei verfügbarer Asphaltflächen. Ferner herrscht das hartnäckige Vorurteil vor, daß Windskaten viel gefährlicher sei als Windsurfen(?!).

Häufig wird von den Leuten das Potential dieser Funsporart unterschätzt, vorallem die Möglichkeit, schwierige Trickmanöver einzustudieren z.B. 360°, Duck-Jibe, Heli Tack, Duck Tack etc. und für das Wasser vorzutrainieren.

Und gewisse Bereiche bleiben immer den Freaks vorenthalten ...

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Kann man auch Kitesurfen auf Skateboards bzw. Inline-Skates?

Aber logo!! Obwohl es nach meinem persönlichen Geschmack mit Skateboard mehr Spaß macht als mit Inline-Skates, da es dem Kitesurfen auf dem Wasser viel näher kommt.

Als Kite eignen sich hervorragend die Produkte der JOJO ET-Serie, welche als reine Landkites auch viel preiswerter sind als die aufblasbaren Hochleistungsdrachen für's Wasser. Einen Online-Shop findet ihr unter www.wings-to-fly.de. Ich persönlich bevorzuge den JOJO ET 5500 mit 5.5m², der bei 2-3 Bft mit einer 35m-Leine optimale Power entwickelt. Bei mehr als 3 Bft ist dieser gutmütige Kite auch noch mit kürzeren Leinen gut zu kontrollieren.
Mehr Infos zur Kitewahl.

Noch ein paar Tips:

- Besorgt euch unterschiedlich lange Leinenpaare, damit ihr euch der Windstärke anpassen könnt. Dabei gilt die Regel: Umso länger die Leine, umso mehr Power entwickelt der Kite.

- Griffschlaufen bieten Komfort und helfen enorm Kraft zu sparen. Die Fortgeschrittenen werden mit Trapez und Trapez-Bar große Freude haben.

- Da enorme Seitwärts-Kräfte auftreten, sollten am Skateboard dickere Rollen montiert sein. Helm, Knieschoner und Handschuhe sind dringend empfohlen, denn bei wenig Wind kann schon fett die Post abgehen ...

- Um die Abnutzung der Matte klein zu halten, den Kite immer wenn möglich in der Wiese starten und landen bzw. über der Gras fliegen während man über Asphalt gezogen wird. Bleibt immer in respektvollen Abstand zu Bäumen, Telefon- und Strommasten (!!).

- Zwei- oder Vierleiner? Das ist letztlich Geschmackssache. Der Zwei-Leiner ist für Anfänger leichter zu fliegen, der Vier-Leiner gibt dem Fortgeschrittenen bei viel Wind mehr Kontrolle über den Kite (Bremsleinen!)

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